Maschinenbau und Metallverarbeitung

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Mit der Herstellung und Bearbeitung
von Metallerzeugnissen tragen
die Unternehmen aus MV zu technischen Innovationen bei. Foto: mariahovinen / pixabay

Die im Maschinenbau sowie mit der Herstellung und Bearbeitung von Metallerzeugnissen tätigen Unternehmen sind für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Nordostens von außerordentlicher Bedeutung. Im Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit in 32 Betrieben rund 6.000 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Jahresumsatz von rund 1,5 Mrd. Euro. Im Bereich der Metallherstellung und –bearbeitung sind derzeit rund 4.650 Beschäftigte in 39 Unternehmen tätig. Dabei erwirtschafteten sie im Jahre 2014 einen Umsatz in Höhe von rund 1,2 Mrd. Euro.

Der Großteil der Beschäftigten und des Umsatzes entfällt dabei auf kleine und mittlere Unternehmen. Bedeutende im Land ansässige Unternehmen der Branche sind u.a. die Hydraulik Nord Gruppe mit Sitz in Parchim, die Nordex AG in Rostock, die Eisengießerei Torgelow GmbH in Torgelow, die DMT GmbH in Demmin, die Liebherr-MCCtec GmbH in Rostock und die KGW Schweriner Maschinen und Anlagenbau GmbH in Schwerin.

Um langfristig erfolgreich zu sein, passen die Unternehmen ihre Produkte und Prozesse an die aktuellen Erfordernisse und Entwicklungen an. Dabei sind sie selbst Treiber des Fortschritts, indem sie beispielsweise neue Technologien entwickeln und einsetzen. Der globale Trend der Branche geht zu anspruchsvollen Spezialmaschinen, so dass der Maschinenbau des Landes auf Grund seines technologischen Know-hows auch längerfristig positive Entwicklungschancen aufweist. Der Produktionsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt deshalb auch im Spezialmaschinenbau.

Mehr und mehr fokussieren sich die Unternehmen auch auf die Zukunftsbranchen der erneuerbaren Energien, der Bio- und Medizintechnik und der Mikrosystemtechnik. Unterstützung findet die Branche dabei auch in Kooperationen mit den hiesigen Universitäten und Fachhochschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Hinzu kommen zahlreiche Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren im ganzen Land. Diese bilden zudem kompetent und wirtschaftsnah Natur- und Ingenieurwissenschaftler aus.

Der Maschinenbauspezialist Maplan in Schwerin

Seit vier Jahr­zehn­ten steht die Ma­plan Schwe­rin GmbH in­ter­na­tio­nal für hoch­prä­zi­se Me­tall­be­ar­bei­tung bei der Fer­ti­gung von Kom­po­nen­ten und Er­satz­tei­len für den Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau. Mehr als 250 spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te stel­len mit Hil­fe in­no­va­ti­ver Fer­ti­gungs­tech­ni­ken und ei­nem hoch­mo­der­nen Ma­schi­nen­park effi­zient und pro­fes­sio­nell Ma­schi­nen­bau­tei­le für Kun­den auf der gan­zen Welt her. Das Schwe­ri­ner Un­ter­neh­men hat sich auf die Pro­duk­tion von Ma­schi­nen­bau­tei­len zum Ein­satz in der Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung spe­zia­li­siert, fer­tigt und bear­bei­tet aber auch ei­ne gro­ße Band­brei­te von Werk­stücken für zahl­rei­che, an­spruchs­vol­le Ein­satz­ge­bie­te im Kraft­werks­bau, in der Luft­fahrt, bei Wind­kraft­an­la­gen, im Schiffs- und Pres­sen­bau, bei der Ge­häu­se­fer­ti­gung und im Werk­zeug­ma­schi­nen­bau.

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Metallbau Rostock Lührmann

Das mit­tel­stän­di­sche inha­ber­ge­führ­te Unter­neh­men Metall­bau Lühr­mann mit Sitz in Laa­ge nahe Ros­tock ist spe­zia­li­siert auf Me­tall­bear­bei­tung und fer­tigt Bau­tei­le aus Stahl, Edel­stahl und Alu­mi­ni­um für den all­ge­mei­nen Ma­schi­nen­bau so­wie für die Wind­kraft­in­dus­trie. In­ha­ber Man­fred Lühr­mann führt das Fa­milien­un­ter­neh­men seit 1986 und be­schäf­tigt 80 Mit­ar­bei­ter. Das Port­fo­lio reicht vom klei­nen Laser­zu­schnitt bis hin zu kom­ple­xen Bau­grup­pen, die an Kun­den auf der gan­zen Welt ge­lie­fert wer­den. Das Re­zept für den Er­folg: eine Kom­bi­na­tion aus einer idea­len lo­gis­ti­schen La­ge, einem High-End-Ma­schi­nen­park und über 20-jäh­ri­gem Know-how in der Blech­ver­ar­bei­tung.

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