Rostock: Eröffnung der Hanse Sail 2026

Dr. Wolfgang Blank: „Die Hanse Sail verbindet maritime Geschichte mit den Zukunftschancen des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern.“

06.08.2026

Mit der heutigen Eröffnung der 35. Hanse Sail steht Rostock bis Sonntag ganz im Zeichen der maritimen Tradition Meck­lenburg-Vorpommerns. Als eines der größten Feste Europas werden mehr mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher und zahlreiche Traditionsschiffe aus aller Welt erwartet. 

„Die Hanse Sail ist weit mehr als ein maritimes Volksfest. Sie macht sichtbar, was Mecklenburg-Vorpommern aus­zeichnet: eine starke maritime Tradition, leistungsfähige Häfen, inno­vative Unternehmen und hervorragende Perspek­tiven für Wachstum und Beschäftigung. Sie ist damit zugleich eine Bühne für die Leistungsfähigkeit unseres Wirtschafts­standortes und ein Aushängeschild unseres Landes“, sagte Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, zum Auftakt der Veranstaltung. 

Die maritime Wirtschaft zählt zu den Schlüsselbranchen Mecklenburg-Vorpommerns. Mit dem Rostocker Hafen verfügt das Land über den größten deutschen Ostseehafen. Rund 31 Millionen Tonnen Güter wurden dort im vergangenen Jahr umgeschlagen – so viel wie nie zuvor. Als Kernnetzhafen im Transeuropäischen Verkehrsnetz und logistischer Knoten­punkt für Verkehre nach Skandinavien und ins Baltikum kommt dem Hafen eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Versorgungssicherheit und die Energiewende zu. 

Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, investiert das Land konsequent in die maritime Infrastruktur. In der laufen­den Legislaturperiode wurden in Rostock sechs Infrastruktur­vorhaben mit maritimem Bezug im Rahmen der Gemein­schaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschafts­struktur“ mit rund 113 Millionen Euro unterstützt und damit Investitionen von insgesamt knapp 160 Millionen Euro ermög­licht. Zu den wichtigsten Projekten gehören der Ausbau der Hafeninfrastruktur sowie die Entwicklung des ehemaligen Werftbeckens Warnemünde zu einem Maritimen Gewerbe­park für nachhaltige Energietechnologien. 

„Investitionen in die Hafeninfrastruktur sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Sie schaffen die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass neue Technologien entwickelt, Unternehmen angesiedelt und hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden“, betonte Minister Dr. Blank. „Die aktuellen Entwicklungen, wie der Bau der Offshore-Konvertrerplattform, zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern seine maritime Kom­petenz erfolgreich mit den Zukunftsthemen Offshore-Wind­energie, Wasserstoffwirtschaft und industrieller Transfor­mation verbindet. So schaffen wir langfristige Perspektiven für neue Wertschöpfung und zusätzliche Beschäftigung in unserem Land.“ 

Darüber hinaus wächst die Bedeutung Mecklenburg-Vorpom­merns als Standort der Sicherheits- und Verteidigungs­industrie. „Mit leistungsfähigen Werften und starken Zuliefer­unternehmen bietet Mecklenburg-Vorpommern hervorragende Voraussetzungen, um von den steigenden Investitionen in diesem Bereich zu profitieren und zusätzliche Wertschöpfung im Land zu schaffen“, betonte Minister Dr. Blank. 

Auch der Ocean Technology Campus in Rostock entwickelt sich zu einem wichtigen Innovationsstandort für Unterwasser- und Meerestechnologien. Die Ansiedlung des Bundeskom­petenzzentrums zur Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee stärkt Mecklenburg-Vorpommern als führenden Stand­ort der Unterwasserforschung und stärkt die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand. 

„Auf der Hanse Sail wird deutlich, dass wir die Zukunft unserer Küstenregion aktiv gestalten – mit Investitionen, Innovationen und einer leistungsfähigen maritimen Wirtschaft. Diese Ver­bindung aus Tradition und Fortschritt ist eine große Stärke unseres Landes und ein entscheidender Standortvorteil im internationalen Wettbewerb“, sagte Minister Dr. Blank.