Lubmin erhält weiteres LNG-Terminal

Schulte: Entscheidung des Bundes unterstreicht die Bedeutung des Energieknotenpunktes Lubmin

19.07.2022

Die Bundesregierung hat insgesamt vier schwimmende Flüssigerdgasterminals (sog. FSRU) gemietet. Zwei Schiffe stehen bereits in diesem Jahr zur Verfügung und sollen zum Jahreswechsel 2022/23 in Wilhelmshaven und Brunsbüttel eingesetzt werden.
Für zwei weitere Schiffe, die ab Mai 2023 verfügbar sein sollen, sind die Standortentscheidungen jetzt ebenfalls gefallen. So wird das dritte FSRU nach Stade und das vierte schwimmende Terminal nach Lubmin gehen. Das gab das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag bekannt.

Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte begrüßte die Entscheidung des Bundes. „Das ist eine gute Nachricht für Deutschland und im Besonderen für Mecklenburg-Vorpommern. Die Entscheidung des Bundes unterstreicht die Bedeutung von Lubmin als Energieknotenpunkt. Deutschland ist auf einem guten Weg, sich unabhängiger von Dritten zu machen. Daran arbeiten Bund, Land, Kommunen und die Wirtschaft. Uns eint das gemeinsame Ziel, die Energieversorgung weiter zu gewährleisten und abzusichern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV, Jochen Schulte.

Für Lubmin gilt: Nach Angaben der Betreiber wird die Anlage auf See vor Lubmin frühestens ab Ende 2023 zur Verfügung stehen. Bereits in der vergangenen Woche haben die Deutsche ReGas und das französische Multienergieunternehmen Total Energies im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Michael Kellner, und Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Energieminister Reinhard Meyer bekannt gegeben, bis Ende 2022 ein weiteres, fünftes FSRU-Terminal auf den Weg zu bringen.

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