Pegel und Glawe eröffnen digitales Innovationszentrum Neubrandenburg

06.03.2020

Digitalisierungsminister Christian Pegel und Wirtschaftsminister Harry Glawe eröffneten am Freitag, 06. März 2020, gemeinsam das neue Innovationszentrum in Neubrandenburg. „Es freut mich sehr, dass unsere Anstrengungen zunehmend auch sichtbare Früchte tragen. Mit den Innovationszentren schaffen wir Anlaufpunkte für Gründerinnen und Gründer, genau wie für alle Fragen rund um die Digitalisierung. Ich möchte mich ganz herzlich bei Hochschule, Stadt und Landkreis dafür bedanken, dass wir hier auf offenen Ohren und helfende Hände für unser Projekt gestoßen sind. Die digitale Transformation wird alle Bürgerinnen und Bürger begleiten und ich bin sicher, dass wir mit den Innovationszentren Orte schaffen können, an denen wir uns gemeinsam den Herausforderungen stellen“ so Pegel.

Für Wirtschaftsminister Glawe sind die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer ein wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftsstandortes MV. „Mit dem neuen digitalen Innovationzentrum in Neubrandenburg bieten wir zukünftigen oder bereits bestehenden Startups einen idealen Standort in Mecklenburg-Vorpommern. Hier steht professionelle und individuelle Unterstützung bereit, der Zugang zu regionalen und branchenspezifischen Netzwerken wird bereitet und vor allem ist Raum für den kreativer Austausch mit anderen Startups oder Unternehmen der Region“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Das Digitalisierungsministerium unterstützt das Innovationszentrum Neubrandenburg mit insgesamt 300.000 Euro. Die Fördergelder sollen den Betrieb des Zentrums für die kommenden drei Jahre unterstützen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit unterstützt das Zentrum in Höhe von 205.200 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für einen Entrepreneurship-Manager, der Gründungsinteressierte und Startups intensiv betreuen soll.

„Die finanzielle Unterstützung ist das Eine, darüber hinaus bin ich sehr froh, dass wir mit dem ´digitalen MV´ dabei sind, ein landesweites Netzwerk aufzubauen, dass ein gemeinsames Ziel verfolgt: den digitalen Innovationsraum Mecklenburg-Vorpommern zu gestalten und gemeinsam Ansprechpartner für die Herausforderungen der Digitalisierung zu sein“, so Pegel.

Mit Neubrandenburg öffnet das erste der Innovationszentren seine Türen für den täglichen Betrieb. Die Öffnung der Zentren in den Hansestädten Wismar, Rostock und Stralsund steht kurz bevor. „Uns ist es mit Hilfe der Betreibergesellschaften mittlerweile gelungen alle geplanten Koordinatoren- und Coachingstellen zu besetzen, sodass alle sechs Standorte erreichbar sind und bereits eigene Veranstaltungen durchführen“, so der Digitalisierungsminister.

„Für die weitere Begleitung von Gründern haben wir eine Fülle von Förderinstrumenten bereitgestellt, um den Weg von der Idee über die Gründung bis zum Marktzugang zu erleichtern. Es gibt beispielsweise Projekte wie SPINOFF vom Forschungsverbund MV und die Gemeinschaft der Gründer- und Technologiezentren TechnoStart Up, die insbesondere Wissenschaftler und Studierende über die Chancen einer Gründung informieren und individuell beraten und begleiten. Zudem vergeben wir Gründerstipendien, die sich insbesondere an Hochschulabsolventen richten und bei innovativen und technologischen Gründungsvorhaben bis zu 18 Monate Zuschüsse zum Lebensunterhalt geben. Auch wenn ein Startup an den Markt geht oder wachsen will, dann bietet sich der neue Beteiligungsfonds an, der beispielsweise auch digitalen Geschäftsmodellen mit offenen oder stillen Beteiligungen zu Kapital verhelfen kann“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Hintergrund

Die Landesregierung hat im Frühjahr 2018 mit der Digitalen Agenda den Bau von sechs Innovationszentren vorrangig an Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. In diesen Zentren sollen Gründerinnen und Gründer sowie Startups mit digitalen Geschäftsideen beste Bedingungen vorfinden, um ihre Ideen umzusetzen. Zugleich sollen die Zentren Raum für den Austausch zwischen der Gründer- und Startup-Szene und etablierten Unternehmen schaffen.

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