Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Glawe: Unterstützung für junge innovative Technologieunternehmen, Existenzgründer sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

11.02.2019

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV innoSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt. Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen. „Wir wollen mit dem Fonds mögliche Finanzierungslücken bei den Unternehmen schließen und zugleich die Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen auf eine breitere Grundlage stellen. So können junge innovative Technologieunternehmen und Existenzgründer im Land Risikokapital erhalten, um beispielsweise Digitalisierungsprozesse einzuleiten oder verstärkt Forschungs- und Entwicklungsinitiativen voran zu treiben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Veränderungsprozesse in Unternehmen

Aus dem Fonds sind bereits jetzt - nur wenige Monate nach dem Start - Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen. „Die Digitalisierung wird immer mehr zu einem zentralen Wachstumstreiber in allen Bereichen der Wirtschaft. Das führt zu Veränderungen beispielsweise in Produktionsprozessen, internen Abläufen und Lieferketten. Um diesen Wandel erfolgreich zu bewältigen, unterstützen wir die Unternehmen“, sagte Glawe.

„Mit dem Programm MBMV innoSTARTup haben wir gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern ein klares Zeichen im Sinne der Wirtschaftsförderung gesetzt. Es ist unser besonderes Anliegen, Potenziale nicht nur zu erkennen, sondern auch zu fördern und in ihrer Entwicklung zu begleiten“, so Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der MBMV.

Unterschiedliche Beteiligungs-Varianten möglich

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht in drei Varianten: Über eine „stille Beteiligung“, deren Höhe zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben betragen kann. Zudem gibt es die Möglichkeit einer „offenen Beteiligung“. Hierbei sollte der Beteiligungsbetrag pro Vorhaben den Betrag von 50.000 Euro nicht überschreiten. Bei Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner darf die Beteiligung höchstens 400.000 Euro pro Vorhaben betragen. Als dritte Variante ist eine Kombination aus typisch stiller und offener Beteiligung möglich.

Wirtschaftsministerium unterstützt mit rund 12,4 Millionen Euro

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung

Weitere Informationen zum Risikokapitalfonds, Beratung und Antragstellung bietet die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin). Ansprechpartner ist Michael Meis, Prokurist (michael.meis@mbm-v.de; Tel.: +49 (0) 385 39 555-22, Fax: +49 (0) 385 39 555-722).

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Hinweisen.