Deutscher Startup Monitor 2019 – Ergebnisse der Umfrage liegen vor

Glawe: Umfrageergebnisse geben der Politik Impulse für die Gestaltung der Gründungsförderung – mehr Gründungen gebraucht

06.11.2019

Die Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung eines Gründerstandortes durch eine Landesregierung werden in Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich am besten eingeschätzt. Das ist ein Ergebnis des „Deutschen Startup Monitors“. „Startups sind die Keimzellen für wirtschaftliches Wachstum. Sie sind ein wichtiger Jobmotor und wichtig für die Stärkung der einheimischen Wirtschaft. Sie treiben den wirtschaftlichen Strukturwandel voran, was gerade in Zeiten der Digitalisierung besonders deutlich wird. Umso wichtiger ist es, junge Unternehmen bei der Umsetzung von neuen, innovativen Ideen und der Vernetzung mit dem etablierten Mittelstand zu unterstützen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch.

Überblick über Entwicklungsstand und Bedürfnisse der deutschen Startups-Szene

Der „Deutsche Startup Monitor“ gibt einen Überblick über den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse der deutschen Startup-Szene. Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe dankt den Startups für das Feedback. Die Startups in Mecklenburg-Vorpommern bewerteten die Landespolitik im Bereich Gründungsförderung mit der Schulnote 3,0 (Vorjahr 3,5). „In keinem anderen Bundesland wurde die Landespolitik besser bewertet. Das ist Ansporn, die Gründungsunterstützung in Mecklenburg-Vorpommern weiter auszubauen. Wir brauchen mehr Gründer im Land“, so Wirtschaftsminister Glawe.

Die Anzahl der gewerblichen Existenzgründungen in MV lag im vergangenen Jahr nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn bei knapp 4.000 in Mecklenburg-Vorpommern. Darin enthalten sind auch die Startups. „Ich bin sehr daran interessiert, noch mehr über unsere Startups zu erfahren. Der Deutsche Startup Monitor gibt Impulse für die Gestaltung der Gründungsförderung“, sagte Minister Glawe.

 

Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten im Land

Das Land bietet eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten an wie beispielsweise das MV-Gründerstipendium. „Innovative und technologieorientierte Gründungen aus Hochschulen können zu besonders positiven Wachstums- und Beschäftigungseffekten führen“, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend. Im Rahmen des MV-Gründerstipendiums werden Gründungswillige mit Hochschulabschluss oder beruflicher Praxis bei der Umsetzung ihrer innovativen und wissensbasierten Geschäftsidee durch finanzielle Hilfen zum Lebensunterhalt für bis zu 18 Monate gefördert.

Das Projekt TechnoStartup MV bietet begleitende bedarfsorientierte Beratung für Gründungsvorhaben in technologie- und wissensbasierten Bereichen sowie bedarfsgerechte Schulungen an. Im Rahmen des Projekts SPiNOFF INCUBATION können WissenschaftlerInnen und Absolventen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes bei der Verwertung von High-Tech-Forschungsergebnissen intensiv unterstützt werden. Der Gründungs-Ideenwettbewerb Inspired an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstituten im Forschungsraum Mecklenburg-Vorpommern möchte innovative Ideen und potenzielle Ausgründungen aus der Wissenschaft aufspüren und in die Wirtschaft überführen.

Damit erfolgversprechende Ideen oder zukunftsträchtige Geschäftsmodelle realisiert werden können, bieten verschiedene Partner Finanzierungskapital, beispielsweise MBMV innoSTARTup, MBMV innoPRO oder GVC Venture Capital Fonds MV, an. Viele Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten für Gründungswillige im Land sind über das Gründerportal „www.gruender-mv.de“ abrufbar.


Informationen zum Deutschen Startup Monitor (DSM) 2019:

Der 7. Deutsche Startup Monitor repräsentiert 1.933 Startups und ist damit die einzige umfassende Studie zum Startup-Ökosystem in Deutschland. Ziel der Studie ist es, Startups in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und ihren Anliegen das nötige Gehör zu verschaffen.

Dieses Projekt wurde 2013 vom Bundesverband Deutsche Startups e. V. initiiert. Seit 2016 wird der DSM durch den Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Tobias Kollmann) wissenschaftlich begleitet und durchgeführt. Unterstützt wird die siebte Studie durch den Praxispartner PricewaterhouseCoopers GmbH WPG (PwC).

Das vom Wirtschaftsministerium mit finanziellen Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Gründerportal www.gruender-mv.de ist Netzwerkpartner des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. Mit dieser Umfrage sorgt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit sieben Jahren für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem. Sämtliche Daten werden anonym ausgewertet und verarbeitet.

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