Wirtschaftsminister eröffnet weiteren Produktionsstandort von maritimem Zulieferer

Glawe: Wachsender Bedarf der maritimen Branche im Zulieferbereich – innovative Lösungen im Bereich der Energieeffizienz immer wichtiger

28.11.2018

In Kavelstorf (Landkreis Rostock) ist am Mittwoch der neue Produktionsstandort der Deckma - Decksmaschinen und Automation Vertriebs GmbH - feierlich eröffnet worden. Die Deckma GmbH ist ein international tätiger Hersteller und Lieferant für die Schiffbau- und Offshore-Industrie. „Der neue Standort ist ein Zeichen für den weiter wachsenden Bedarf der maritimen Branche im Zulieferbereich. Insgesamt entstehen bis zu 10 neue Arbeitsplätze. Die Ansiedlung belegt, dass unser Land ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist. Jede Neuansiedlung und jede Erweiterung leistet hierfür einen entscheidenden Beitrag. Im Ergebnis werden Arbeitsplätze gesichert, neue Jobs entstehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Neben dem Standort in Kavelstorf hat Deckma weitere Standorte in Bremerhaven (Produktion) sowie Rosengarten bei Hamburg (Hauptsitz, Produktion). Insgesamt sind an allen Standorten 39 Mitarbeiter im Unternehmen tätig.

 

Internationaler Hersteller für die Schiffbau- und Offshore-Industrie – energiesparende Lösungen gefragt

Die Deckma GmbH wurde 1974 gegründet. Das Produktportfolio umfasst technische und dekorative Beleuchtung, Scheinwerfer und Heizungen sowie explosionsgeschützte Leuchten. Darüber hinaus werden Feuermeldesysteme, Automationstechnik und Steuerungen sowie Navigationslaternen hergestellt. Ein Aufgabenfeld umfasst unter anderem auch die Lieferung von Beleuchtungssystemen. „Auch im Schiffbaubereich wird das Thema Energieeffizienz immer wichtiger. Gerade im Beleuchtungsbereich sind innovative und energiesparende Lösungen gefragt“, so Glawe weiter.

Am Standort Kavelstorf wurde ein Produktionsgebäude mit Büro- und Sozialräumen gebaut, in dem Projektierung, Fertigung und Logistik zusammen Platz finden. Angeschafft wurden Büro- und Kommunikationstechnik. Die Produktionsarbeitsplätze sind mit Werkzeugen, Gabelstaplern, Regalen und Packstrecken ausgebaut.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition beläuft sich rund 1,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit einem Zuschuss von rund 400.000 Euro.

 

Maritime Branche in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Maritime Industrie (Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik) mit knapp 300 Unternehmen, insgesamt ca. 11.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro ein industrieller Kern. Zum hiesigen Schiffs- und Bootsbau zählen ca. 160 Unternehmen mit rund 6.500 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund, der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der Tamsen Martim in Rostock waren 3.510 Mitarbeiter und rd. 350 Auszubildende beschäftigt (Stand Ende September). Zum Schiffs- und Bootsbau kommen maritime Zulieferer und Dienstleister hinzu, die sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer Systemlösungen konzentrieren, mit etwa 140 Unternehmen und ca. 5.000 hochwertigen Arbeitsplätzen. „Die maritime Industrie mit ihren Werften und den maritimen Zulieferern und Dienstleistern ist für Mecklenburg-Vorpommern eine bedeutsame, zukunftsträchtige Branche“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

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