Schweizerisch-vorpommersches Know-how für den Weltmarkt - Wirtschaftstreffen am 2. Oktober in Bern erfolgreich

Rudolph: Hervorragende Investitionsmöglichkeiten und wirtschaftliche Qualitäten Mecklenburg-Vorpommerns in der Schweiz präsentiert – Enge Kooperation zwischen Schweizer und vorpommerschen Unternehmen vereinbart

05.10.2017

Das Treffen von Unternehmern aus Mecklenburg-Vorpommern und Vertretern schweizerischer Wirtschaft in Bern ist erfolgreich zu Ende gegangen. Das Akquiseseminar in Bern wurde von der Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV, dem Unternehmerverband Vorpommern und dem Industrieverband Swiss mechanic, Sektion Bern, organisiert. Mehr als 60 Unternehmensrepräsentanten diskutierten bei einem Business Meeting Anfang Oktober 2017 über den Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben Schweizer Unternehmern die hervorragenden Investitionsmöglichkeiten und die wirtschaftlichen Qualitäten Mecklenburg-Vorpommerns präsentiert. Der vertrauensvolle Austausch trägt bereits Früchte. Die schweizerische applicsign ag und Unternehmen der Technologieinitiative Vorpommern e.V. vereinbarten eine enge Zusammenarbeit für das gemeinsame Entwickeln und weltweite Anbieten gemeinsamer Dienstleistungen beim Rückbau von Kernkraftwerken und der Schwermetallfiltration. Die beschlossene Kooperation zeigt, dass unsere heimischen Unternehmen das Wissen und die Kompetenz haben, international wettbewerbsfähige technische Lösungen zu präsentieren und umzusetzen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph zum Abschluss des Meetings.

 

Unternehmen der Technologieinitiative Vorpommern e.V. forschen und entwickeln künftig gemeinsam mit Schweizer Unternehmen applicsign ag

Die Schweizer applicsign ag und Unternehmen der Technologieinitiative Vorpommern e.V. (TIV) haben vereinbart, künftig gemeinsam Produkte und Baugruppen im Bereich Handling und Produktion von Flüssigkeiten und Gasen zu entwickeln. Die mobile Wasseraufbereitungs-Einheit ermöglicht die Trennung von nicht erwünschten festen, chemischen und/oder radiologischen Bestandteilen über mechanische, chemische   oder physikalische Verfahren. Einsatzgebiet dieser speziellen Aufbereitungstechnologie sind Kernkraftwerke im Rückbau, Zwischenlager, Forschungsreaktoren, Aufbereitungszentren, Entsorgungsunternehmen und Lehreinrichtungen. Die Baugruppen sind modular erweiterbar zur Separierung von Betonschlamm, Schwermetallen, Nitraten und Tensiden. Einsatzgebiete sind relevante Aufbereitungen in Bergwerken, Kohlekraftwerken, Großindustrie, Staatlichen Institutionen, Entsorgungsunternehmen und Abwässer mit erhöhtem Schwermetallanteil. Die Baugruppen sind zudem modular erweiterbar zur Separierung von Betonschlamm, Schwermetallen, Nitraten und Tensiden. „Aufbauend auf die intensiven Wirtschaftsgespräche sollen künftig vereint mit schweizerisch-vorpommerschen Know-how die effektivsten Herstellungs- und Lösungsmethoden der Branche entwickelt und auf dem werden Weltmarkt angeboten werden. Durch die Kombination von verschiedenen Verfahren zur Klärung der verschiedensten Abwässer mit unterschiedlichsten Verunreinigungen werden schlussendlich wieder sauberes Wasser und endkonditionierte Reststoffe erzeugt“, sagte Rudolph.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt Aktivitäten der Technologieinitiative Vorpommern e.V. – Ziel: Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlere Unternehmen systematisch steigern

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph übergab zudem während eines Business Meetings einen Zuwendungsbescheid an die Technologieinitiative Vorpommern e.V. Ziel der Initiative ist es, die unternehmerischen Interessen der Mitglieder durch eine vernetzte Zusammenarbeit mit mittelständischen Zulieferern, Ausrüstern und Dienstleistungsunternehmen in der Wirtschaftsregion Vorpommern weiter zu entwickeln und zu stärken. So soll ein Kooperationsnetzwerk für den ganzheitlichen Kraftwerksservice entstehen. Mit der Verzahnung der Kompetenzfelder der am Serviceverbund teilnehmenden Unternehmen sowie durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen sollen gemeinsam neue Märkte erschlossen werden. „Die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, Einrichtungen und regionalen Akteuren anzustoßen und zu verbessern. So kann die Wettbewerbsfähigkeit vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen systematisch gesteigert werden“, sagte Rudolph.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Initiative in Höhe von 200.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 267.000 Euro.

Bereits fest vereinbart ist ein Gegenbesuch des Geschäftsführers des Industrieverbandes Swissmechanic Bern, Markus Kammermann, beim Unternehmerverband Vorpommern auf Einladung des Verbandspräsidenten Gerold Jürgens.

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