Grundsteinlegung für Neuansiedlung der ZIM Flugsitz GmbH

Glawe: Industriepark Schwerin bietet ideale Standortvorteile – 64 neue Arbeitsplätze entstehen – rund 1.000 Arbeitsplätze im Industriepark Schwerin

04.05.2016
Grundsteinlegung bei ZIM

Wirtschaftsminister Harry Glawe (3.v.l.) bei der Grundsteinlegung für die Neuansiedlung der ZIM Flugsitz GmbH im Industriepark Schwerin.

Grundsteinlegung im Industriepark Schwerin: Am Mittwoch ist für die neu angesiedelte Produktionsstätte der ZIM Flugsitz GmbH, einem Hersteller von Flugzeugsitzen, feierlich der Grundstein gelegt worden. „Mit der Errichtung entstehen 64 neue Arbeitsplätze. Schwerin ist aufgrund seiner Nähe zum Luftfahrtstandort Hamburg ideal gelegen. Die Nachfrage nach Flugsitzen ist stark gestiegen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Produktionsstart für 2017 geplant – Branchencluster Luft- und Raumfahrt wird gestärkt

Die ZIM Flugsitz GmbH aus Markdorf (Baden-Württemberg) konstruiert, produziert und vertreibt Sitze für internationale Fluglinien. Die Produktpalette reicht von Flugsitzen für die Economy Class, Premium Economy Class und Business Class. Im Industriepark Schwerin entsteht eine Produktionshalle mit rund 7.500 Quadratmetern. Die Inbetriebnahme des Werkes ist für das erste Quartal 2017 vorgesehen. Das Investitionsvolumen der Ansiedlung beläuft sich auf acht Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben voraussichtlich nach Einreichung aller Unterlagen in Höhe von zwei Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützen. „Mit der Ansiedlung wird der Wirtschaftsstandort Schwerin und die gesamte Region gestärkt. Auch die Luft- und Raumfahrtbranche in Mecklenburg-Vorpommern profitiert von einem weiteren Spezialisten“, betonte Glawe.

Rund 1.000 Arbeitsplätze im Industriepark Schwerin

Neben der ZIM Flugsitz GmbH haben sich bereits der Luftfahrt-Zulieferer Flamm Aerotec, der Automobilzulieferer PTS Precision, der Kunststoffspezialist United Caps Schwerin GmbH, der Kaffeekapselhersteller Nestlé und die FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. im Industriepark Schwerin angesiedelt. Insgesamt entstehen dort mit der aktuellen Neuansiedlung zukünftig rund 1.000 Arbeitsplätze. „Der Industriepark Schwerin ist heute ein stark nachgefragtes Gewerbegebiet. Die gut ausgebaute Infrastruktur, die verkehrsgünstige Lage sowie die Nähe zur Metropolregion Hamburg sind klare Standortvorteile für die Region“, sagte Glawe.

52 neue Investitionsvorhaben in der Landeshauptstadt Schwerin

In der Landeshauptstadt Schwerin sind seit 2011 insgesamt 52 neue Investitionsvorhaben vom Wirtschaftsministerium mit Investitionszuschüssen in Höhe von 54,9 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt worden. Damit können Gesamtinvestitionen von 353,8 Millionen Euro ausgelöst werden. 1.061 Arbeitsplätze sind nach Abschluss aller Vorhaben gesichert und 835 Jobs neu geschaffen worden.

Informationen zur Luft- und Raumfahrtzulieferindustrie in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind in der Branche 30 Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern in der Fertigung von Zulieferteilen und im ingenieurtechnischen Bereich tätig, hauptsächlich für den europäischen Flugzeughersteller Airbus. Zu den Produkten gehören unter anderem die Beschichtung von Einzelteilen, Brandgassensoren, Spezialschläuche und Spezialvorrichtungen für die Montage bis hin zu speziellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

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