Förderpreis für „Stralsunder Hochschulabsolventen in der Wirtschaftspraxis“ verliehen

Rudolph: Dank für den kooperativen Weitblick von Unternehmerverband Vorpommern, Hochschule Stralsund und Sparkasse Vorpommern

20.06.2016

Am Montag wurde in Stralsund zum zweiten Mal der Förderpreis „Stralsunder Hochschulabsolventen in der Wirtschaftspraxis“ verliehen. Preisträger ist in diesem Jahr Knut Schäfer, Geschäftsführer der Reederei Weiße Flotte GmbH aus Stralsund und Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Rügen e.V. „Die Auszeichnung richtet sich an Absolventen der Fachhochschule Stralsund, die sich durch ihr Wirken in besonderem Maße um die Entwicklung von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben. Knut Schäfer gehört ohne Zweifel dazu. Er ist ein Kind Vorpommerns, das immer in der Region geblieben ist und sich nachhaltig für seine Heimat engagiert. Mein Dank gilt den Stiftern des Preises, dem Unternehmerverband Vorpommern und der Sparkasse Vorpommern. Die Initiierung des Förderpreises beweist die enge Verbundenheit von Unternehmerverband Vorpommern, Hochschule Stralsund und Sparkasse Vorpommern. Ich danke allen drei Partnern für ihren kollegialen Weitblick zum Wohle einer starken regionalen Wirtschaft“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph, zugleich Schirmherr des Preises.

Wissens-Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft muss kontinuierlich vorangetrieben werden

In der Fachhochschule Stralsund, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, sind seit dem Wintersemester 2015/2016 mehr als 2.200 Studierende eingeschrieben. Die Hochschule verfügt über die Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft. Besonderen Fokus setzt sie auf den engen Austausch mit Wirtschaftsunternehmen und versteht sich nach eigenen Angaben als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns. „Wichtig ist, dass der Wissens-Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft kontinuierlich andauert. So können die Potenziale der Wissenschaft des Landes noch stärker als bisher für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft genutzt werden. Mit der Verbundforschungsförderung, die zu einem der wichtigsten Instrumente unserer Wirtschaftspolitik gehört, unterstützt das Wirtschaftsministerium den regionalen Technologietransfer strategisch und finanziell. Hier gilt es weiter am Ball zu bleiben. Die Mitarbeit der Hochschule Stralsund im Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern ist dafür ein richtiger Schritt“, betonte Rudolph, auch als dessen Vorsitzender abschließend.

Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern

Der Fokus des Wirtschaftsministeriums liegt in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 unter anderem in der Weiterführung der erfolgreichen Verbundforschungsförderung, der Unterstützung von Schutzrechtsaktivitäten bis hin zur Konzentration der Technologiepolitik auf die Zukunftsfelder Maschinenbau, Information und Kommunikation, Energie, Ernährung, Mobilität und Gesundheit. Für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium 168 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Als Beispiel für eine erfolgreiche Verbundforschung der Hochschule Stralsund möchte ich das Projekt zur Verfahrensentwicklung zur 3D-Verformung von Grobblech mit der Ostseestaal GmbH Stralsund benennen. Hier wurde gemeinsam an Produkten geforscht, die sowohl durch variable Materialstärken als auch mehrachsige, gegensinnige Krümmungen gekennzeichnet sein können, wie beispielsweise Rotorblattsegmente für Windkraftanlagen“, so Rudolph.

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