Tag der offenen Tür bei Prolupin in Grimmen

Glawe: Unternehmen investiert mutig in einen neuen Rohstoff und in neue Produkte – Produkte müssen auch in den Einzelhandel gelangen

06.06.2015

Nr. 184/15 - 06.06.2015 - Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

 

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat anlässlich eines Tages der offenen Tür am Sonnabend die Prolupin GmbH in Grimmen besucht. „Das Unternehmen investiert mutig in einen neuen Rohstoff und in neue Produkte. Prolupin baut sich damit Alleinstellungsmerkmale auf und besetzt eine besondere Nische innerhalb der Ernährungsbranche“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Nach Unternehmensangaben sind 13 Mitarbeiter vor Ort beschäftigt. Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist die Gewinnung und Modifizierung von Proteinen der Blauen Süßlupine als Lebensmittelzutat und deren gezielte Anwendung im Lebensmittelbereich. Lupinen sind ähnlich wie Soja Hülsenfrüchte. Die Lupine gedeiht auf sandigen Böden und verbessert die Qualität des Bodens. „Die Einzigartigkeit eines Produktes muss auch einzigartig vermarktet werden. Die Lupine ist ein gutes Beispiel hierfür“, so Glawe weiter. Das Unternehmen wirbt auch auf der EXPO in Mailand mit seinen Produkten.

Forschung und Entwicklung (FuE) stärker nutzen

Wirtschaftsminister Glawe regte an, noch stärker die Möglichkeiten auch im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) zu nutzen. „Ein Schwerpunkt ist die Verbundforschung. Unternehmen der Ernährungswirtschaft und Hochschulen aus MV können noch stärker zusammenarbeiten. Wir brauchen mehr marktorientierte Kooperationen, die zu mehr Produkten führen, die auch in heimischen Unternehmen hergestellt, vermarktet und weiter entwickelt werden“, forderte Glawe. Der Wirtschaftsminister machte deutlich, dass es wichtig ist, dass die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse dann auch im Einzelhandel für Endkunden angeboten werden. „Das erhöht die Wertschöpfung und sichert und schafft neue Arbeitsplätze. Es ist wichtig, dass wir an neuen Märkten noch intensiver teilhaben“, so Glawe. Für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium 168 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Wirtschaftsministerium unterstützt Vorhaben

Im August 2013 wurde die Betriebsstätte offiziell in Betrieb genommen. Die Gesamtinvestition für die Ansiedlung beträgt rund 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 1,03 Millionen Euro unterstützt.

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