Neues Gewerbegebiet für Ansiedlungen auf Rügen wächst

Glawe: Rahmenbedingungen im Fährhafen Sassnitz/Mukran spürbar verbessert

05.02.2015

Nr. 36/15 - 05.02.2015 - Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

 

Im Fährhafen Sassnitz/Mukran sind am Donnerstag neue Flächen für potenzielle Wirtschafts- und Industrieansiedlungen übergeben worden. „Der Standort Sassnitz/Mukran entwickelt sich gegenwärtig von einem reinen Fährhafen zu einem attraktiven Industrie-, Gewerbe- und Logistikstandort mit Wasser- und Fähranschluss. Mit der heutigen Erschließung sind die Voraussetzungen für weitere Ansiedlungen geschaffen worden. Die Bedingungen haben sich spürbar verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Bereits 12 Unternehmen haben sich angesiedelt.

Wirtschaftsministerium unterstützt Erweiterung des Gewerbegebietes

In den vergangenen Monaten sind am nördlichen Rand des Fährhafens insgesamt etwa 23 Hektar Ansiedlungsfläche erschlossen worden. „Hierzu wurden mehrere Erschließungsstraßen, die Anbindung an die Landesstraße und ein Gleisanschluss sowie Medienversorgung und Regenentwässerung errichtet“, so Glawe weiter. Die Gesamtinvestition betrug fast 10 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit etwa 5,5 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Erschlossen wurden die Flächen von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, ein gemeinnütziges Siedlungsunternehmen zur Regionalentwicklung.

Rahmenbedingungen für Ansiedlungen geschaffen

Teile des Gebietes waren im Zusammenhang mit der Errichtung der NordStream-Erdgasleitung bereits genutzt worden und stehen nunmehr für weitere Ansiedlungen zur Verfügung. „Wenn ein Unternehmen einen Standort sucht, dann braucht es klare und verlässliche Perspektiven. Mit der Entwicklung des Gewerbegebietes sind genau solche geschaffen worden. Wir werden auch künftig die Erschließung von Gewerbegebieten für Unternehmen unterstützen. Im Fokus haben wir vor allem das verarbeitende Gewerbe“, betonte Glawe abschließend.

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