Gewerbegebiet in Schwerin wird ausgebaut

Glawe: Voraussetzungen für Neuansiedlungen und Erweiterungen werden geschaffen

22.07.2015

Nr. 260/15 - 22.07.2015 - Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

In der Landeshauptstadt wird das Gewerbegebiet am Standort Industriepark Schwerin weiter ausgebaut. Am Mittwoch erfolgte die Verkehrsfreigabe zur Fertigstellung des vierten Bauabschnitts der "Inneren Erschließung" des Gewerbegebietes. "Dies ist ein weiterer Schritt, einen ehemals militärisch genutzten Bereich einer wirtschaftlichen Nachnutzung zuzuführen. Es werden die Grundlagen für weitere Ansiedlungen und Erweiterungen in Schwerin geschaffen. Die Rahmenbedingungen werden insgesamt vor Ort weiter verbessert. Platz für weitere Unternehmen ist vorhanden", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch.

Verkehrserschließung im Gewerbegebiet

Der vierte Bauabschnitt beinhaltet die Vervollständigung der Straßenverkehrserschließung um zwei weitere Straßen: eine Planstraße Nord-Süd in Anbindung an die am Fährweg bereits vorhandene Einmündung sowie eine Planstraße West-Ost als Verbindung zwischen Ludwig-Bölkow-Straße, Planstraße Nord-Süd und geplanter Industriekläranlage. Gegenstand des Vorhabens ist unter anderem auch die medientechnische Erschließung der Industrieflächen. "Der Industriepark ist an ein weit verzweigtes regionales und überregionales Verkehrsnetz angebunden und liegt verkehrsgünstig in der Nähe von Häfen und Flughäfen. Er bietet für vielfältige industrielle Nutzungen gute Ansiedlungsvoraussetzungen. Einige Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren von den Standortvorteilen des Gewerbegebietes überzeugt und sich in Schwerin angesiedelt", so Glawe weiter.

Über 800 Arbeitsplätze entstehen am Standort

Am Standort Industriepark Schwerin sind bereits der Luftfahrt-Zulieferer FlammAerotec und der Automobilzulieferer PTS Precision ansässig. Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungs GmbH (SAS Schwerin) hat in eine moderne Bioabfallverwertungsanlage investiert. Der Weltkonzern Nestlé hat das größte Kaffeekapsel-Werk zur Produktion von Nescafé Dolce Gusto in Europa errichtet. Das Unternehmen Procap (Kunststoffspezialist) eröffnete eine neue Betriebsstätte im Industriepark. Im Juni wurde Richtfest für das neue Werk der FVH Folienveredlung gefeiert. "Wenn alles fertig ist, werden nach Abschluss der Maßnahmen und nach Ansiedlung der Unternehmen zukünftig rund 800 Arbeitsplätze im Industriepark entstanden sein", sagte Glawe abschließend.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Mit der Verkehrsfreigabe zur Fertigstellung des vierten Bauabschnitts wurden Flächen von fast 130 Hektar für gewerbliche Ansiedlungen ertüchtigt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung des Gewerbegebietes mit rund acht Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW).

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