Systemlieferant hat Betriebsstätte in Güstrow erweitert

Glawe: Ausweitung der Produktionskapazitäten bei tfc tools for composite GmbH - drei neue Arbeitsplätze entstehen, 37 Jobs gesichert

09.05.2018
Fräsportalroboter

Fräsportalroboter, Foto: tfc tools for composite GmbH

Die tfc tools for composite GmbH hat ihre Betriebsstätte in Güstrow erweitert. Das Unternehmen fertigt Teile und Komponenten überwiegend aus glasfaserverstärkten Verbundstoffen. Die Produkte werden unter anderem in Windenergieanlagen, als Komponenten für Schiffe, Flugzeuge und Schienenfahrzeuge verwandt. „Die tfc GmbH bildet am Standort Güstrow die gesamte Wertschöpfungskette eines Produktes ab - von der Idee über die Entwicklung eines Prototyps bis zum fertigen Produkt. In den vergangenen zwei Jahren wurde in den Standort investiert, um die Kapazitäten zu erweitern. Somit entstehen drei neue Arbeitsplätze und 37 Jobs werden gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Verbesserte Herstellungsprozesse werden mit eigener Forschungsabteilung entwickelt

Ursprünglich war das Unternehmen in gemieteten Räumlichkeiten in Güstrow ansässig. 2016 erfolgte der Kauf der Immobilie. Das Betriebsgebäude wurde umfangreich um- und ausgebaut sowie unter anderem in zwei neue Wasserstrahlschneidmaschinen, ein Fräsportalroboter und eine Krananlage investiert. Im Mai dieses Jahres kommt ein 3D-Drucker dazu. Er wurde speziell für die Herstellung von Formen und Werkzeugen im Bereich Windenergie, Schiffs- und Flugzeugbau sowie der Bauindustrie entwickelt. Der nach Unternehmensangaben größte 3D-Drucker in Mecklenburg-Vorpommern wird dann in Güstrow stehen. Zudem soll in die technische Ausstattung des hauseigenen Labors investiert werden. „Mit einer eigenen Abteilung betreibt das Unternehmen intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um beispielsweise Herstellungsprozesse weiter zu verbessern. Vielfach wird auch im Verbund mit wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes zusammengearbeitet. Das ist ein guter Weg, um marktreife Produkte zu entwickeln“, sagte Glawe.

Für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEI) in Mecklenburg-Vorpommern stellt das Wirtschaftsministerium in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt 168 Millionen Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Es ist geplant, den Etat um 50 Millionen Euro zu erhöhen.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen mehr als 2,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 367.000 Euro.

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